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Montag: 08:00 - 16:00 Uhr
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Kennengelernt haben sich die " augen:falter" - Frauen schon in gemeinsamen Studienjahren an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst.



 



Bereits in dieser frühen Phase ihrer künstlerischen Entwicklung teilten die acht Künstlerinnen die Begeisterung für die Möglichkeiten traditioneller Drucktechniken, loten diese seitdem immer wieder neu aus und transformieren Flach-, Hoch- und Tiefdruckvarianten in eine moderne, frische Illustrations-sprache. Obwohl die eigenständige Arbeit im Schaffensprozess der Grafikerinnen nach wie vor den Hauptteil einnimmt, realisieren sie seit 2009 einmal jährlich unter dem Namen „augen:falter“  ein gemeinsames Gruppenprojekt.



 



„Nonsens“, „ Waldrand“,  „Die Gedanken sind frei“ oder „Einübung ins Paradies“ sind die durchaus mehrdeutig gemeinten Titel von  derartigen Gemeinschaftsarbeiten aus den letzten Jahren. Durch die vielschichtige Interpretation solcher selbstgewählten Sinnklammern und durch das Ausfüllen der thematischen Zusammenhänge mit hintersinnigen, überraschenden Bildlösungen erweisen sich die „augen:falter“ - Frauen nicht nur als ausgesprochen vielseitige Künstlerinnen, sondern eben im besten Sinne des Wortes als echte „VIELFALTER“.  



 



Ausschnitte aus dieser Fülle von grafischen Einfällen, die von Kleinformatigem wie Exlibrisdrucken, von Spielerischem wie Klappbilderbögen bis hin zu originalgrafischen Kunstbüchern in Kleinauflagen und aufwändigen Unikatdrucken reichen, zeigt die „Sonnensegel“ Ausstellung, welche  bis zum  21. Februar 2020 zu sehen sein wird.



 



Urte von Maltzahn-Lietz, Katja Zwirnmann, Gerlinde Meyer, Julia Penndorf und Nadine Respondek werden zur Vernissage anwesend sein. Sie drucken  mit den Ausstellungsgästen ein originalgrafisches  Ausstellungsplakat und signieren die Drucke.

 



Ferienprogramm Herbstferien



1.Ferienwoche



vom 7.10. bis 10.10.2019 in der Zeit von 14.00 – 16.00 Uhr



 



Meine Schatzdose



 



Wir bauen aus Ton phantasievolle kleine und große Dosen und bemalen sie im Anschluss mit Engoben oder verwenden die Ritztechnik. Es wäre schön, wenn die Kinder an mindestens zwei Tagen nacheinander teilnehmen können.



Kursleitung: Martina Stein



 



Unkostenbeitrag: 5,00 € je Teilnehmer u. Tag



Für Kinder mit Kursvertrag ist das Angebot frei.



Um Anmeldung wird gebeten.



 



2. Ferienwoche



vom 14.10. bis 17.10.2019 in der Zeit von 14.00 – 16.00 Uhr



 



In die Luft gemalt



 



Wir bauen Drachen aus Leisten und Papier, fertigen Entwürfe an und und bemalen die Drachen dann farbig in verschiedenen Techniken. Es wäre schön, wenn die Kinder an mindestens zwei Tagen nacheinander teilnehmen können.



Kursleitung: Nancy Jahns



 



Unkostenbeitrag: 5,00 €  je Teilnehmer / Tag



Für Kinder mit Kursvertrag ist das Angebot frei. Um Anmeldung wird gebeten



 



 



 



 



 



Alle Veranstaltungen finden in den Werkstatträumen der Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie „Sonnensegel“ e.V., Gotthardtkirchplatz 4 in Brandenburg an der Havel statt.



Kinder- und Jugend-Kunst-Galerie „Sonnensegel“ e.V., Gotthardtkirchplatz 4, 14770 Brandenburg, Tel. 03381 / 522837



                          



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Immer im Sommer gehören die Ausstellungsräume der Galerie „Sonnensegel“ den Kurskindern der Kunstschule.



Traditionell rollen wir den jungen Kreativen des Hauses den „Roten Teppich“ aus und haben ihre  Malereien, Plastiken und Grafiken zu einer bunten, abwechslungsreichen Werkschau zusammengestellt. Die mehr als 100 Arbeiten aus den Kursen von Marina Block, Martina Stein und Sven Märkisch vermitteln nicht nur ein aussagekräftiges Bild von erlernten technisch- handwerklichen Fähigkeiten, sondern lassen den aufmerksamen Besucher vor allem an dem teilhaben, was die Schüler/innen in den letzten Monaten inhaltlich bewegte.



 



Die Ausstellungseröffnung im Rahmen eines kleinen Sommerfestes ist außerdem  eine günstige Gelegenheit, sich über die Entwicklung der „Sonnensegel“ - Theaterkurse zu informieren. Wer die bisherigen Auftritte der jungen Schauspieler verpasst haben sollte,  hat noch einmal  die Gelegenheit, Ausschnitte aus dem aktuellen Repertoire zu erleben.



Mit zwei  kurzweiligen Vorführungen stimmen die Schützlinge von Michelle Schmidt Gäste, Eltern und Freunde auf einen hoffentlich schönen und entspannten Sommerabend ein.

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Galerie Sonnensegel zeigt viele neue Arbeiten der Kunstschüler



 



Es war der Tag der Kinder in der Galerie Sonnensegel. Zur Ausstellungseröffnung leuchteten im ganzen Haus die Kunstwerke, die die jungen Künstler im Laufe des vergangenen Jahres geschaffen haben. 168 Malereien, Grafiken und Plastiken haben die Kunstlehrerinnen Marina Block und Martina Stein am Vortag aufgehängt.



Mehr als 100 Werke und neue Theaterstücke – das haben die Kinder und Jugendlichen in der Galerie Sonnensegel erarbeitet.



Es war auch der Tag von Marina Block. „25 Jahre lang hat sie in der Jugendkunstgalerie Kinder unterrichtet und ihnen die Freude am künstlerischen Schaffen vermittelt“, würdigt Galerieleiter Matthias Frohl ihre Tätigkeit. Nun habe sie das Rentenalter erreicht und werde auf die Seite der Freunde und Förderer wechseln, so hofft er.



Die Kinder in den Kursen von Martina Stein haben sich mit der Ausstellung des Comiczeichners Jens Harder zum Thema „Evolution“ auseinander gesetzt. Entstanden sind beeindruckende Grafiken und Collagen auf schwarzem Tonpapier mit silber- oder kupferfarbenen Folien.



„Blumen, Blätter, Wiesen, Käfer“ war das Motto in den Kursen von Marina Block. Karlotta Bartels (11) und Greta Horschig (10) toben ausgelassen durch die Ausstellung. Die beiden Mädchen sind stolz auf ihre Malereien, wie beispielsweise die „Figurine“ von Greta oder ihren quietschbunten Käfer. Dem dicken braunen Käfer von Jona Wach möchte man in Natura wohl lieber nicht begegnen, so gefährlich wirken seine Beißzangen.



Da die Richtlinien für Jugendkunstschulen seit 2015 vorschreiben, dass auch Darstellendes Spiel wie Theater und Tanz angeboten wird, betreut Michelle Schmidt Sonnensegelkinder in verschiedenen Theaterkursen. „Wir treffen uns bei mir zu Hause im Theaterraum und reden sehr intensiv miteinander“, berichtet die Theatermacherin über ihre Arbeit mit den Jugendlichen.



So kam es zu einer Sammlung von Ideen, die die Jugendlichen beschäftigen, wie Liebe heutzutage oder die Welt und wie sie sich verändert. In Kooperation mit Brandenburger Schulen sind daraus Szenencollagen entstanden, die beim Sommerfest in der Gotthardtkirche aufgeführt wurden.



„Das Leiden an der Liebe“ haben Sonnensegler, die das Von-Saldern-Gymnasium oder die Oberschule Nord besuchen, ihre Produktion genannt. Liebeskummer gab es schon immer. Doch die moderne Technik macht ihn noch schlimmer. Wenn der Freund oder die Freundin nämlich einfach per Handy Schluss macht, dann ist die Verzweiflung besonders groß.



„Die Welt im Wandel“ ist der Titel des Stückes, das Sonnensegler, die die Tschirch-Oberschule besuchen, aufgeführt haben. „Wer nicht sieht, wird nicht gesehen“, verkündet eine Stimme von der Empore. Es folgen Reflexionen über Ursprung und Natur der Zeit.



 



Musik- und Tanzeinlagen zum Moskau-Song, eine babylonische Sprachverwirrung zweier Darsteller, die in verschiedenen Sprachen sprechen, ein Foto soll für die Neuen Medien gemacht werden, „Warum?“ „Einfach nur so.“ Die Sehnsucht nach Frieden wird proklamiert und am Schluss steht die Erkenntnis, dass man sich von Zwängen befreien kann.



Die Sommerausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Galerie zu sehen – montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr.



 



Von Ann Brünink, MAZ, 17.06.2019