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Pisa / Kulturelle Bildung

Seit Jahren kennen wir den Satz von Hartmut von Hentig:

"Die Schule entläßt die Jugend kenntnisreich aber erfahrungsarm, erwartungsvoll und orientierungslos, sozial und emotional verarmt und mit einer Sehnsucht nach Halt, ohne jede Beziehung zum Gemeinwesen, entfremdet und feindlich bis zur Barbarei ..."

Seit 1990 bemühen wir uns zusammen mit den Reggio-Pädagogen, mit Otto Herz und Schulen im Stadt- u. Landkreis um eine Öffnung und Modernisierung von Kindergarten, Schule und Unterricht. Viele Projekte und Kataloge geben Zeugnis davon.

Unser Verein arbeitet seit Jahren im Bereich der kulturellen und politischen Jugendbildung. Darum haben uns die Aussagen der Pisa-Studie wenig überrascht.

Auf verschiedenen bundesweiten Fachtagungen haben wir das Brandenburger Modell einer ästhetisch-politischen Bildungsarbeit vorgestellt.

Moderne Rahmenlehrpläne geben uns die Möglichkeit, fächer- und institutionsübergreifend zu arbeiten. Langsam kommt die Erkenntnis zum Tragen, dass diese kulturelle Bildungsarbeit eine besondere Chance darstellt.
Wir versuchen, mit Kindern und Jugendlichen, mit LehrerInnen und ErzieherInnen und unter Mithilfe von Künstlern und anderen Partnern Antworten auf Menschheitsprobleme an Hand von Gleichnissen aus der Literatur und der bildenden Kunst zu finden.

Unsere kulturelle Bildung zielt auf das Individuum, bedenkt nach Oskar Negt die "vagabundierenden Orientierungs-potentiale" der Jugendlichen und versucht, neben einer Ich-Stärkung auf das Gemeinwesen zu orientieren .

Wir sehen die Gesamt- und Ganztagsschule nach skandinavischem Modell als besonders geeignet an.

(Stadt und Land Brandenburg und der Verein bemühen sich, dies Modell zu erhalten.)


Kinder zum Olymp!
(deutsch)

Children to the Olympus!
(englisch)

Les enfants vers olympie!
(französisch)

ninos al olipmo
(spansich)

Lapset Olympos-vourelle
(finnisch)

»GESELLSCHAFTSPOLITISCHE ENTHALTSAMKEIT
UND EIN RÜCKZUG IN DIE SCHEINBARE GEGENWELT
DER KUNST WÄREN EIN EINVERSTÄNDNIS IN
CHANCENUNGLEICHHEIT UND UNGLEICHHEIT
DER TEILHABE AN BILDUNG UND KULTUR.«
(Dorothea Kolland)*

»THEORETISCH WÄRE ES GANZ EINFACH:
DIE REDE VON DEN WERTEN DER KULTUR IST EINE REDE
ÜBER DIE GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT,
AN DENEN JEDEM GELEGEN SEIN MÜSSTE, DER
DEMOKRATISCHES GEMEINWESEN SCHAFFEN ODER BEWAHREN WILL,
DENN NUR MIT DEM MÜNDIGEN BÜRGER LÄSST SICH DEMOKRATIE
ALS SELBSTBESTIMMTER PROZESS ORGANISIEREN,
ZUMAL IN KRISENZEITEN.
WARUM ALSO IST KULTUR NICHT LÄNGST EIN HARTES POLITIKFELD?«
( Kristina Volke)*

»DIE THESE LAUTET: GESELLSCHAFTLICHER WANDEL
HAT UNMITTELBARE AUSWIRKUNGEN AUF DIE KULTUR,
UND DER KULTURELLE WANDEL – DER WANDEL VON EINSTELLUNGEN
UND LEBENSWEISEN – HAT AUSWIRKUNGEN AUF
GESELLSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGEN.«
(Scheytt | Beier)*

* Zitate aus: »Intervention Kultur. Von der Kraft kulturellen Handelns« im VS-Verlag.

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